Winterlichter (2017)

Und wieder ist ein Jahr vergangen und im Mannheimer Luisenpark erstrahlen erneut die Winterlichter. Ob es sich lohnt ein weiteres Mal den Park zu besuchen oder ob die Lichtobjekte gleich sind? Entscheidet selber:

Klirrend kalt ist es trotzdem und so sind die meisten Wasserflächen von einer Eisschicht überzogen.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, scheint heute die Sonne von einem stahlblauen Himmel.


Der Pavillion erinnert mich irgendwie an den Ahnentempel in Disneys Film "Mulan". Fehlt nur noch, dass der freche Drache Mushu gleich auftaucht.

Im Garten hat der Frost bizarre Gebilde erschaffen:

Mein Weg führt mich ans andere Ende des Parks zum japanischen Garten mit Teehaus.

 


Und dann bricht endlich die Nacht herein und es wird noch kälter, aber auch bunter.

Auch gespiegelt können sich die Bäume durchaus sehen lassen.

 

 

 

Mir gefällt es immer besonders, wenn es bizarr wird, wenn die Form kahler Äste durch die Lichter hervorgehoben wird:


Man kann Sträucher aber auch mit Leuchtbändern umwickeln. Was dabei herauskommt erinnert  mich ein wenig an Korallen im Meer oder auch die Arme eines Oktopus. 

So ein Spektakel zieht natürlich Besucher von nah und fern an. Manche kommen gar geflogen

oder scheinen einer anderen Welt zu entstammen. Vielleicht sind das Alliens oder Lichtgestalten ferner Planeten?

Selbst Legenden geben sich ein Stelldichein.

Wen aber dieser Zaun aussperren soll, bleibt fraglich. Für Lichtgestalten jeglicher Art ist er sicher kein Hindernis

und für Drachen schon dreimal nicht.

Laternen weisen den Weg

und wer sich nicht von riesigen Schneeglöckchen

und tanzenden Lichtern ablenken lässt,


entdeckt auch die kleinen Welten am Wegesrand:

Projektionen von Kunstwerken verschönern so manchen Weg, wirken meiner Meinung nach auf Brücken aber besser.

Widmen wir uns zum Abschluss noch ein wenig mehr der Kunst. Die ist im ganzen Park präsent mit Statuen

                                                                                                Säulen

und diversen anderen Kunstobjekten


Nach zwei Stunden bin ich dann so durchgefroren, dass ich besser den Heimweg antrete, will ich nicht Gefahr laufen, dass mir die Finger oder Zehen abfrieren.

Fazit: es lohnt sich auf jeden Fall die Winterlichter auch ein zweites (und sicher im nächsten Jahr ein drittes) Mal zu besuchen. Außer den Projektionen auf den Wegen und den angestrahlten Bäumen gab es keine Wiederholungen.  

 

 

 

 

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