Weihnachtsmärkte im Ländle

Es ist wieder so weit. Jedes Jahr in der Adventszeit suche ich mir eine Stadt in der näheren Umgebung für ein Adventswochenende. 

Dieses Jahr fällt die Entscheidung auf eine Stadt im Ländle. Dann führt der Weg über Stuttgart und das ist immer einen Musical Stopover wert.

supercalifragilisticexpialigetisch

16.12.2016

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132 km
132 km

Erstmal geht es heute ganz relaxt, aber viel zu früh Richtung Stuttgart. Auf meinem Weg zu den Weihnachtsmärkten im Ländle bietet sich dieser Stopp in Stuttgart an, denn hier läuft seit kurzem das Musical "Mary Poppins“ Da ich ein großer Fan des Films bin, muss ich das Musical unbedingt sehen.

 

 

Die Bahn ist heute pünktlich, folglich, brauche ich meinen Zeitpuffer nicht und bin wie erwähnt viel zu früh am Theater. Gibt mir aber die Zeit noch einen Happen zu essen.

 


Das Musical war mal wieder eine gelungene Stage-Produktion, auch wenn es teilweise ein wenig vom Film abweicht. Besonders eindrucksvoll, wenn Mary Poppins am Ende über das Publikum zur Decke schwebt.

Die Lieder habe ich schon im Film geliebt und dass ich jetzt die nächsten Tage mit dem Supercalifragilisticexpialigetisch-

Ohrwurm leben muss, nehme ich gerne in Kauf.


Apollo Theater Stuttgart


Nach der Vorstellung nehme ich die U-Bahn bis Plieningen und von dort fährt ein Bus nach Nürtingen.

Wie ich auf den Ort gekommen bin? Ganz einfach, er hatte das günstigste Übernachtungsangebot und liegt noch ideal genug für die Erkundigungen der nächsten Tage.

Auch der Frühstückstest wurde bestanden. Es gibt zwar keine Baked-Beans, aber so ein freundliche Ei bekomme ich daheim nie.

Das nenn ich jetzt mal ein Einzelzimmer. Auch wenn es sich um ein echtes Einzelzimmer handelt (ja, die gibt es tatsächlich noch in deutschen Hotels), habe ich hier mehr Platz, als in meinem letzten Doppelzimmer im Hilton. Teppichboden ist auch keiner da und das Internet funktioniert - ich bin mehr als zufrieden.




Drachenblut & Schokospieße

17.12.2016

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3.4 km
3.4 km

Glaubt man der Homepage der Stadt Esslingen, so ist ihr Weihnachts- und Mittelaltermarkt bis ins Ausland hinaus bekannt. Jedes Jahr zum 1. Advent werden die Uhren mal eben 600 Jahre zurück gedreht. Das lässt ja hoffen. Zuerst werde ich mir aber die Altstadt anschauen, bevor ich mich um Glühwein, Mandeln und Co kümmere.

 

Der RE spuckt mich am Bahnhof aus und von dort ist es nicht all zu weit bis zum ehemaligen Eingang der Stadt


Es war einmal ein stolzer Turm. Stolz und wichtig, weil er einst zusammen mit der Brücke über den Neckar ein strategisch wichtiger Zugang zur Stadt war. Führte hier doch die Fernstraße von Flandern nach Oberitalien durch. Die brachte Händler in die Stadt,  von denen man Zölle kassieren konnte. Und es kamen viele Händler, denn über 200 Jahre blieb dies der einzige sichere Weg über den Neckar.

 

 

 

 

 

Auf meinem weiteren Weg in die Stadt komme ich an meinem Traumhaus vorbei. Traumhaus wegen der netten Türmchen und nicht etwa weil der Herr Paracelsus dereinst hier lebte. Und auch nicht, weil im Erdgeschoss ein "Starbucks" ist. Obwohl das schon ein echt starkes Argument wäre.

Seit 1286 steht der Pliensauturm an dieser Stelle, doch was ist aus ihm geworden? Für den Verkehr über den Neckar war die Brücke irgendwann zu schmal. Heute hat sie vier ihrer einst neun Bögen eingebüßt und fungiert nur noch als Fußgängerbrücke. Ohne Brücke braucht man auch den Turm nicht mehr und so ist aus dem stolzen Turm nur ein Überbleibsel der alten Stadtbefestigung geblieben.


Brücken hingegen hat das Städtchen einige. Wirft man einen Blick auf die Karte, sieht man, dass die Stadt von einigen blauen Fäden durchzogen wird. Um genau zu sein sind es 4 Kilometer. Da braucht es natürlich einiges an Brücken und davon hat die Stadt rund 100 Stück. Wobei ich vermute, dass auch die kleinen Fußgängerstege dazu gehören.

 

Ich bin noch nicht lange gelaufen, da stehe ich schon vor der nächsten Brücke. Auch die ist von 1286 (kein Wunder, sind wir doch auf der Verlängerung der vorherigen) und hat noch alle neun steinerne Bögen. Es sind wirklich noch alle da, auch wenn man auf dem Foto nur sechs erkennen kann. Ich habe es überprüft.

und die Nikolauskapelle. Sie ist dem heiligen Nikolaus geweiht (sagt ja schon der Name). Der ist der Patron der Schiffer und Flößer (passt ja prima). Kapelle war sie aber nicht immer, denn im 16.Jhdt fungierte sie als Verkaufsstand und später sogar als Werkstatt einer Feilenfabrik.

 

Auf den ersten Blick fühlt man sich nicht wie auf einer Brücke, denn auf den Pfeilern stehen drei kleine Brückenhäuschen

 

 

Von hier führt eine Treppe hinab auf die Schwemminsel zwischen den zwei Neckararmen. Bei schönem Wetter lässt sich hier sicher gut picknicken . Bei dem Blick auf die Altstadt sowieso. Übrigens ist die Maille, wie das Fleckchen heißt, einer der ersten Bürgerparks in unserem Land. Wer meinen letzten Bericht über Hamburg und Altona gelesen hat, müsste jetzt sogar wissen, woher der Name kommt. In der Barockzeit kam aus Italien das Kegelspiel "Palle-maille“, das hier gerne gespielt wurde.


 

 

 

 

 

 

Wieder zurück auf die Brücke und ich kann ihn schon sehen, den Postmichelbrunnen. Hier endet die zentrale Achse der Altstadt. Um den Brunnen rankt sich die Geschichte vom Postboten Michel. Der wurde des Mordes verdächtigt und geköpft, obwohl er unschuldig war. Dumm gelaufen. Es heißt, er sei daraufhin ruhelos durchs nächtliche Esslingen gezogen und hätte sein Horn geblasen bis man den tatsächlichen Mörder gefunden hatte. Zum Glück bin ich heute Abend wieder in meinem Hotel in Nürtingen. Man weiß ja nie.

 

Eigentlich wollte ich von hier weiter zum Hafenmarkt, aber auf der Ritterstraße ist heute Adventsmarkt und der konzentriert sich ganz auf selbstgemachtes. Na, was glaubt ihr wohl, habe ich hier gekauft?

und meine zwei Jungs schreiben noch schnell ihren Wunschzettel, damit der noch vor Weihnachten bei Santa ankommt. Oder holt den etwa der Postmichel?

Wie es sich für einen anständigen deutschen Weihnachts- oder Adventsmarkt gehört, steht hier natürlich eine Krippe

 

 

 

Nach dem kleinen Schlenker, stehe ich jetzt aber doch auf dem Hafenmarkt, nachdem ich meinen Obolus entrichtet habe. Leider wollten die meine zwei Drachen nicht als Pfand annehmen.

 


Hafen? Esslingen liegt jetzt zwar am Neckar und der ist auch schiffbar, aber der Name hat einen anderen Ursprung. In der Mitte steht der Krautmarktbrunnen und das bringt uns in die richtige Richtung. Zum Hafenmarkt gehörte ursprünglich auch ein Kräuter- , Brot- und Töpfermarkt. Und vom schwäbischen Häfele für Topf kommt auch der Name.

 

Man würde sich am besten in die Mitte des Platzes stellen und sich einmal um die eigene Achse drehen. Geht aber leider heute nicht, da hier einer der Weihnachtsmärkte aufgebaut ist. Auf die komme ich aber später zurück. Um 11:00 Uhr ist einfach noch keine Glühweinzeit.

Hätte man denn jetzt freie Sicht, würde der Blick auf das Gelbe Haus fallen Eigentlich nicht so besonders schön (trotz der Farbe), aber es ist der einzige erhaltene Wohnturm aus dem 13.Jhdt. Ja, auch damals gab es schon Hochhäuser.


Einerseits zeigte man damit gerne seinen Reichtum (je höher, je reicher), zweitens fühlte man sich darin wohl auch sicherer. Der Eingang lag oft weit über dem Boden, so dass man bei Gefahr einfach die Treppe entfernte und sicher war.

 

Schmuckstück am Platz ist eine Reihe von Fachwerkhäusern, die sich stolz Deutschlands älteste zusammenhängende Fachwerkhäuserzeile nennen darf. Drei Jahre hat es gedauert, sie ab 1328 zu erbauen. Auffällig sind die Fensterläden am Straßeneck. Sie werden nicht, wie gewöhnlich, aufgeklappt, sonder hochgezogen. Übrigens sind auch die Gewölbekeller der Häuser miteinander verbunden.

 

 

 

 

Hier, auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt ist alles ein wenig anders. Das fängt schon beim Maronimann an

Ich frage mich gerade, wo denn wohl geschrieben steht, dass 11:00 Uhr zu früh für Glühwein ist. Der Geruch von Holzkohlenfeuer und Gebratenem zieht mich magisch an.

Eigentlich könnte ich meine Stadtbesichtigung doch hier auf dem Mittelaltermarkt unterbrechen und ein Schlückchen des heißen Getränks kosten. Gesagt, getan und schon steht ein Becher vor uns.


 und geht beim Warenangebot weiter. Wie wäre es mit einem neuen Hexenbesen oder ein wenig Drachenglut?

Nachdem ich mich ausgiebig umgeschaut habe, geht es durch die Webergasse weiter Richtung Marktplatz. In der Gasse treffen wir auf einen der vielen Pfleghöfe der Stadt. Ganze neun gab es hier. Wer jetzt aber glaubt, der Krankenstand wäre hier besonders hoch gewesen, der irrt. Die Pfleghöfe waren nämlich keineswegs Spitäler, wie der Name vermuten lässt, sondern einfach nur Niederlassungen auswärtiger Klöster. Die verwalteten von den Pfleghöfen aus ihre Besitztümer in der Stadt. Außerdem waren diese Außenstellen auch Kelter und Lager für Weine. Wein war viele Jahre der Exportartikel der Stadt. Deswegen durften die Klöster auch nur für den Eigenbedarf keltern, zum Schutz der heimischen Winzer. Ob das jetzt besser war, sei dahin gestellt.

Bevor wir uns Richtung Marktplatz begeben, stolpern wir zuerst auf den Rathausplatz. Hier steht das Neue Rathaus im Barockstil mit verzierter Fassade, einem Balkon und einer säulenflankierten Durchfahrt für Kutschen. Zur Krönung gibt es noch einen Uhrturm auf dem Dach. Das alles hört sich nach Reichtum an und tatsächlich war dies einst der Stadt-Palazzo des Freiherrn Gottlieb von Palm.

 

Im Glockenturm, das Glockenspiel bestehend aus 29 Glocken. Viermal am Tag lässt man diese läuten. Das übernimmt inzwischen ein Lochband, doch zu besonderen Anlässen wird auch eines der 216 Lieder live gespielt.

Ein weiteres Highlight ist die Uhr, die jeden Tag mit einem anderen Planetengott aufwarten kann. Der erscheint pünktlich um Mitternacht. Darauf werde ich aber nicht warten. Auf der Astronomischen Uhr darunter weisen Sonnen- und Mondanzeiger auf die Tierkreiszeichen.

 

Auch auf dem Rathausplatz gilt: am besten einmal in die Mitte gestellt und rundum geblickt (ließe es der Weihnachtsmarkt denn zu). Dann bleibt der Blick garantiert am Alten Rathaus hängen. Der Reiseführer besagt, dass es 1420 als reines Fachwerkhaus errichtet wurde, mit Läden für Brot und Fleisch im Erdgeschoss. Komisch, für mich sehen Fachwerkhäuser irgendwie anders aus. Ist auch kein Wunder, denn in den Jahren 1586 – 1589 klatschte der damalige Hofbaumeister eine Renaissance Fassade mit Glockentürmchen und Uhr vor das Fachwerk.


Ganz besonders viel Zeit lässt sich der Drachenzeiger, nämlich volle 18 Jahre, 7 Monate und 16 Tage. Steht er in einer Linie mit dem Sonnen- und Mondzeiger, steht eine Finsternis bevor.

Ganz unten kann man dann auch die Zeit abfragen. Nicht wundern, wenn der kleine Zeiger schneller ist. Das war im 16. Jhdt so, da wurde die Stunde durch den großen Zeiger angezeigt.

 

So, zurück zum ursprünglichen Fachwerkhaus. Entweder ging dem Bauherrn nach der Fassadenverschönerung das Geld aus oder er war zu geizig. Umrundet man nämlich das Gebäude, kann man auf der Rückseite das prachtvolle Fachwerk des Originalbaus bewundern. Frage ich mich jetzt, welche Seite ist die schönere.

Wie es sich für eine alte deutsche Stadt gehört (das sind wir schon unserem Ruf schuldig), thront hoch über dem Marktplatz die Esslinger Burg. Wir lassen jetzt einfach mal alle ausländischen Gäste in dem Glauben, es handele sich hierbei tatsächlich um eine Burg. Tut es aber nicht, denn die Stadt wurde nie von einem Regenten beherrscht. Das Gebäude ist einfach nur Teil der alten Stadtbefestigung. Die Stadt war im Mittelalter durch Weinhandel groß und reich geworden, da bleiben Neider nicht aus. Immer wieder musste die sich gegen Übergriffe schützen. Da der Ausblick von der Höhe naturgemäß besser ist, stand hier das Beobachtungstürmchen. War irgendwo Gefahr in Verzug, wurden vom Hochwächter die Glocken geläutet.

 

Da kraxle ich jetzt rauf (und weiß zum Glück nicht, dass 305 Stufen vor mir liegen). Immerhin habe ich damit den sportlichen Teil des Tages abgedeckt (und mir einen weiteren Glühwein definitiv verdient).

Oben angekommen, wird dann auch rasch klar, dass es sich hier wirklich nicht um eine Burg handelt.

 Egal, der Blick von hier oben ist den Aufwand aber alle mal wert.

Heute kann man hier oben (Dank des Mittelaltermarktes) Falkner mit ihren Vögeln bei der Arbeit zuschauen.

Der Adler und die sibirischen Uhus sind einfach nur wunderschön.

 

 

 

Wieder im Tal angelangt komme ich am Ende der Burgsteige an einem weiteren Pfleghof vorbei. Hier schaltete und (ver)waltete der Abt des Zisterzienserklosters zu Kaisheim.

 

 

 

Um wieder in die historische Altstadt zu gelangen, muss ich über den Kirmesteil des Mittelaltermarktes.

Hier zeigen Feuerspucker und Jongleure ihre Kunststücke und es dreht sich ein altes Riesenrad. Wobei "Riesen“ wohl ein bisschen übertrieben ist.

Und da setzten wir gleich noch einen drauf, denn kurz darauf kommen wir am Salemer Pfleghof vorbei. In diesem mächtigen Steinbau residierte dereinst sogar Kaiser Karl V für vier Jahre.

 

 

Karlchen möchte lieber eine Runde auf dem alten Karussell drehen. Warum der sich wohl ausgerechnet dieses Pferd ausgesucht hat? Na, weil es einen Drachenschwanz hat.


Quizfrage: was haben Esslingen und Mexiko City gemein? Auf den ersten Blick sicher nicht viel. Aber wie auch in Mexiko, liegt die Keimzelle der Stadt unter der mächtigen Stadtkirche.

Bereits im Jahre 777 schenkte Abt Fulrad von Saint Denise dem gleichnamigen Kloster bei Paris eine Cella über dem Neckar bei Esslingen. Wozu sei mal dahin gestellt.

Zusätzlich sind hier in den Tiefen der Stadtkirche noch die Überreste zweier weiterer Kirchen zu finden. Die heutige Kirche St. Dionys stammt aus dem 14. Jhdt. Warum aber gibt es hoch oben zwischen den Türmen einen Übergang. Das ist eigentlich gar keiner. Weil sich das Turmpaar in den Jahren 1213 – 1310 wegen seines Gewichtes auseinander bewegte, wurde es kurzerhand durch eine Brücke verbunden. Hat was, oder

Verweilen wir noch ein wenig am Marktplatz. Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber auch hier würde das Prinzip mit dem in der Mitte stehen und sich um die eigene Achse drehen funktionieren, würde hier nicht der andere Weihnachtsmarkt statt finden. Macht das Fotografieren etwas schwieriger, aber wir bekommen das schon hin.

 

 

 

An einer Seite steht das Kielmeyerhaus. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen Pfleghof, sondern um die ehemalige Kelter des Katharinenspitals. Das Hospital steht schon lange nicht mehr, die Weinkelter mit ihrer detailreichen Fassade hat aber überlebt.

 

Keine deutsche Stadt ohne Kirche am Marktplatz (und hier sind es ja sogar derer zwei). Das Münster von Esslingen gilt als die älteste erhaltene deutsche Bettelordenskirche. Muss man jetzt nicht unbedingt wissen und die Kirche ist auch eher unauffällig, was aber charakteristisch ist für die Dominikaner.

Davor steht der Brunnen mit dem stolze Löwen.


 

 

Vorbei am nächsten (und versprochen letzten) Pfleghof geht es weiter Richtung Wasser. Dieser Hof gehörte dem Domkapitel Speyer und ist wahrscheinlich deshalb so prächtig ausgefallen. Tief in seinen mittelalterlichen Gewölben wird heute Sekt produziert. Da ich da aber nicht dran komme, interessiert mich der Bau auch nicht weiter und ich begebe mich

 

Was hier aber noch zu finden ist, sind einige Wasserräder.

 

Diese Wasserräder sind jetzt aber nicht der Hauptgrund, warum ich diesen Schlenker noch gemacht habe, sondern der geniale Blick auf die Altstadt, den man von ein Stückchen weiter aus hat. Drei Neckarkanäle fließen an der alten Zimmerei zusammen und von hier kann man bei schönem Wetter bis hoch zur "Burg“ schauen und das mit einem richtig schönen Fachwerkhaus im Vordergrund.

 

Was jetzt aber der Skywalker da oben zu suchen hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

durch enge Gassen nach

Klein Venedig. So nennen die Esslinger den Blick zu den Häusern auf der inneren Brücke. Mehr Verbindung zu Venedig gibt es aber nicht.

 

Schon 1428 nutze man die Wasserkraft um Mühlen anzutreiben.

Zum Abschluss meines Stadtrundgangs schauen wir noch beim Schelztor vorbei. Es ist eines der drei noch erhaltenen Stadttor der Stadt. Tor, wo ist denn hier ein Tor? Tor war mal, denn 1893 wurde im Tordurchgang ein Laden eingebaut und die Rückseite mit einer Fachwerkwand verkleidet.


Und jetzt habe ich genug von Kultur, Stadttoren, Pfleghöfen und Brücken. Jetzt ist es endlich Zeit für meinen zweiten Glühwein und eine Stärkung auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt.

Der kommt mit einer Weihnachtspyramide (auch das typisch für deutsche Weihnachtsmärkte)

und einem anderen Warenangebot daher. Wobei ich die farbigen Liköre schon extrem schräg finde.


Die Lebkuchenherzen lachen mich zwar an,

Gekauft wird aber nichts mehr; mir stellt sich jetzt nur die Frage, mit was beginne ich meinen kulinarischen Abschluss des Tages.

 

 

Fangen wir doch mal mit einem leckeren Spieß an.

aber ich entscheide mich dann doch für einen Schokoladenerdbeerspieß. Der geht immer!


Wie unsere Glühweintour durchs Ländle weiter geht? Das kann man im Teil zwei nachlesen.

Weihnachtsmärkte im Ländle (2)