StreetArt in Köln

Köln-Ehrenfeld ist bekannt für seine StreetArt-Szene. Da ich dieses Wochenende sowieso in Köln bin und noch ein wenig Zeit habe, will ich mal schauen, was da so dran ist.

20°C
20°C

Innenstadt

07.09.2019


2 km
2 km

Street Art Köln Innenstadt

Bevor StreetArt so richtig populär wurde, gab es diese Form an Schulen und Kindergärten schon lange.

Das sind auch gleich die ersten Motive, die mir auf meiner Tour durch die Innenstadt begegnen.

 

 

 


Ein paar Schritte weiter treffe ich in der alten Wallgasse auf den 1. FC Köln

Street Art Köln Innenstadt
Street Art Köln Innenstadt

Weiter geht es durch Kettengasse und Friesenwall. 

Letzterer hat wieder einiges an Kunst zu bieten und oft lohnt auch der Blick nach unten. 

Häufig sind in den Hauseingängen kleinere Sticker zu entdecken. Allerdings sind mir die echten Gemälde lieber.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der eine oder andere Ladenbesitzer hat hier sein Gebäude verschönert. 

Ich persönlich steh ja voll auf bemalte Garagentore. Ob hinter diesem wohl so ein Bulli steht?

Street Art Köln Innenstadt

Wieder zurück am Friesenplatz wende ich mich Richtung Antwerpener Straße und treffe gleich auf die nächste Schule. Hier sind freundliche Insekten unterwegs.

Street Art Köln Innenstadt

Blümchen zum Bestäuben würden die Bienen ein paar Häuser weiter finden. Aber Vorsicht ! In der Ecke sitzt ein Vogel mit Appetit auf Insekten.

Street Art Köln Innenstadt

In der Brüsseler Straße gibt es wieder einige Sticker, aber auch das bekannte Werk von Boris Hoppek. Ein asiatischer Junge stülpt hier einem afrikanischen seine Eistüte auf den Kopf. Schade um das schöne Eis.

Street Art Köln Innenstadt

Zum Ende meiner Tour durch die Innenstadt treffe ich noch mal auf die Stadt Köln und das Graffiti am Lokal erinnert mich daran, dass es Zeit für einen Imbiss wäre.

 

 

 

 


20°C
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Ehrenfeld

08.09.2019


5 km
5 km

Die gestrige Tour durch die Innenstadt war ja nur zum Aufwärmen. Heute geht es in den Stadtteil Ehrenfeld und da geht die Post ab was StreetArt betrifft. 

Ich fahre mit der S-Bahn bis Köln-Ehrenfeld und starte meine Tour dort.

Die Unterführung am Bahnhof ist der perfekte Auftakt. Stunden könnte ich hier stehen, weil es so viel zu entdecken gibt.

Weit komme ich sowieso nicht, denn auch an der Außenseite des Bahndammes und in der Glasstraße gibt es einiges zu sehen.

Gegenüber finde ich wieder ein paar bemalte Garagen. Man muss schon genau hinschauen, um zu erkennen, wo das Bild endet und die Realität beginnt.


Und auch Superman, alias Captain Ehrenfeld ist unterwegs

Ich folge der Stammstraße . Hier und in den vielen Seitengassen treffe ich auf Buddha und ein Mädchen.

 

 

 

Wäre mir kalt, könnte ich mich an einem Kamin wärmen oder in "einer art Haus" Zuflucht suchen.


Da es in der Sömerlingstraße Tiere geben soll, mache ich einen Abstecher. Leider habe ich nur zwei Tiere entdecken können. Vielleicht sind die anderen auch schon gar nicht mehr da.

 

 

 

 

 

Von hier geht es jetzt erst mal ein ganzes Stück gerade aus, bis ich die Heliosstraße erreiche.

Hier ist wieder alles voller StreetArt und mir fällt gleich das Werk vom Künstlerkollektiv Guapo Sapo ins Auge. Das es sich dabei um ein Trio handelt, erkennt man gleich am Stil der Kunstwerke.

Es gibt auch weniger aufwändige Kunstwerke.

Ich persönlich finde Ehrenfeld ziemlich hässlich und so wundert es mich auch nicht, dass ich auf eine Seitenstraße mit (hoffentlich) unbewohnten Häusern stoße. Hier sind die Hauswände voller Graffiti und irgendwie hat es trotz aller Hässlichkeit etwas.

StreetArt ist ja nichts beständiges. Käme ich in ein paar Jahren noch mal her, würde ich manches Stück schon nicht mehr finden. Aber es entstehen auch immer neue Kunstwerke und manchmal werden ganze Garagenwände bemalt. Da wird es dann schwierig so ein Kunstwerk zu fotografieren.

Es gibt jedoch auch die Murals, die die Jahre überleben werden, da sie ganze Hauswände zieren.

Darunter das "Matriarchy" von Aleksei Bordusov und die rosa Engel..

In der Lichtstraße entdecke ich ein weiteres großflächiges Mural.

Von hier ist es nun ein Stück des Weges bis zu weiteren Kunstwerken auf meiner Liste. In der Oskar Jäger Straße treffe ich auf dieses riesiges Wandbild.

 

 

Ich bin am Bürgerzentrum angekommen.

Schon von weitem zu erkennen, das Mural des Frankfurter Duos Herakut mit dem Mädchen, das einen Hund im Arm hält.

Mir gefallen aber die Bilder an der Wand zum Leo-Amann-Park viel besser.

Mein Weg führt mich von hier zurück zum Ausgangspunkt, dem S-Bahn-Halt Köln-Ehrenfeld. 

Dabei komme ich noch an den Edelweißpiraten vorbei.

Dieses Graffiti ist ein Mahnmal. Die Jugendlichen der Edelweißpiraten zeigten im Dritten Reich Widerstand gegen den Nationalsozialismus. 

Für manche endete das tödlich, denn sie wurden genau an dieser Stelle hingerichtet.


Jetzt wird es Zeit für die Heimfahrt.

Der zweite Aufgang zur Bahnstation mit seinen vielen Zahnrädern gefällt mir fast noch besser, als der andere.