wo die Waldgeister wohnen

Heute geht es von Oberotterbach am Waldgeisterweg entlang bis hoch hinauf zur Ruine Guttenberg.

Der erste Teil des Weges führt auf schattigem Waldweg nicht zu steil bergan.

Erstmal nicht wirklich aufregend, aber hier lauern überall im Wald die frechen Waldgeister. Diese sind von Volker Dahl gestaltet und zwar nicht einfach in den Wald gestellt, sondern in die vorhandenen Bäume und Stümpfe geschnitzt. Dadurch wirken einige auf den ersten Blick wie echt, oder etwa nicht?

 

 

 

 

 

 

 

Vor lauter Geistern übersieht man fast, wie schön doch die Landschaft bei uns im Pfälzerwald ist. Manche Stellen wirken fast ein wenig wie Urwald. Wenn da jetzt ein Tiger aus dem Gebüsch käme, würde ich mich auch nicht wundern.

Apropos Urwald. Auch viele der kleinen Waldgeister sieht man erst auf den zweiten Blick.

Bei so viel Spuk könnte man fast die heimische Tierwelt vergessen. Auch die wurde hier in Holz geformt. Wusste aber gar nicht, dass Krokodile zu der in Deutschland heimischen Tierwelt gehören.

 

 

 

 

 

Nach 2 Kilometern sind wir am Ende des Geisterpfades angekommen. Von hier geht es jetzt etwas steiler berauf zur Ruine Guttenberg.

 

 

 

 

Am Wegesrand Pusteblumen und Kleeblätter. Leider keine vierblättrigen, dabei könnte ich gerade jetzt ein wenig Glück ganz gut gebrauchen.

 

 

 

 

 

 

Ein letzter steiler Anstieg und wir stehen vor den Überresten der Burg.

Vor 35 Jahren wäre ich hier auf französischem Boden gewandelt, denn nach dem zweiten Weltkrieg stand der Wald jahrelang unter französischer Verwaltung.

Die Burg steht auf einem langen Buntsandsteinfelsen. Viel ist leider nicht mehr da, aber es heißt ja auch Ruine.

 

Der Blick von oben ist aber genial, besonders an einem Tag wie heute.

Im Tal liegt Schweigen an der Weinstraße. Dort muss ich hin und das heißt weitere 4.5 Kilometer. Da es bergab geht, ist das überhaupt kein Problem und unterwegs bietet ein Quell Erfrischung.