Klosterweihnacht

Ein Stück außerhalb von Heidelberg liegt oberhalb des Neckar Stift Neuburg.

Seit 1130 siedeln hier Mönche und zwischenzeitlich auch Klosterfrauen. Mit der Reformation war dann erst mal Schluss mit dem klösterlichen Leben. Seit 1926 walten und schalten hier die Benediktiner.

 

 

Es ist friedlich und idyllisch im Klostergarten, wie man sich das auch so vorstellt.

 

Die Menschen, die heute den Weg hier herauf finden, haben ein anderes Ziel, den Klosterhof.

 

Hier findet, wie an allen Adventswochenenden ein Weihnachtsmarkt statt. Klein und übersichtlich und zu dieser frühen Stunde auch noch nicht so überlaufen.

 

Trotzdem dreht sich bereits die Sau am Spieß (dauert ja auch seine Zeit, bis so ein Braten durch ist)

und das Butterbier wartet auf den Ausschank (sind wir etwa im "Tropfenden Kessel“ gelandet?)


Das Angebot ist handwerklich, vom Glasbläser, über Weihnachtskugeln, Produkten aus Schafwolle, Keramik und was man sonst noch so mit seiner Hände Arbeit erstellen kann.

 

 

 

 

 

Meine Favoriten sind eindeutige die Christbaumanhänger und da haben es mir die Wichtel angetan.

Natürlich darf auf so einem Markt die Krippe nicht fehlen. Hier mit den hofeigenen Schafen.

 

Mein Fazit: wenn man an einem der Adventswochenenden sowieso in der Gegend ist, kann man einen Abstecher hierher unternehmen oder während einer Wanderung hier einkehren und das Angebot betrachten. Nur wegen des Marktes würde ich den Weg nicht noch mal auf mich nehmen. Dazu fand ich ihn nicht attraktiv genug.

 

 

 

Gleich nebenan gibt es auch Weihnachtskugeln. Diese bunten Teile sind Made in India, aber teilweise mit Heidelberger Motiv. Das nenne ich doch mal internationale Zusammenarbeit.

 

 

Und wer noch Deko für daheim benötigt, nimmt auf dem Heimweg einen Bund Stechplamen mit.