Auf den Spuren der Elwetritsche

Als Nichtpfälzer werden die meisten wohl nicht wissen, was eine Elwetritsche, das Lieblingstier der Pfälzer ist.

 

Ich mache mich an diesem wunderschönen Tag auf den Weg ins Dahner Felsenland. Dort stand nämlich die Wiege dieser liebevollen Fabelwesen. Ist ja auch kein Wunder, dass sie sich zwischen bizarren Felsen aus Buntsandstein und mächtigen Felsenburgen im tiefgrünen Wald wohl fühlen.

 

Mit der Bahn geht es nach Dahn und dort folgen wir dem Elwetritschepfad, um mehr über die possierlichen Tierchen zu erfahren.

Unsere Tour beginnt am Kurpark und hier treffen wir auf den Familienclan:

Familienoberhaupt ist der stolze Tritscherich und wir belassen ihn mal in dem Glauben, denn

Tritschelchen ist der reizende Nachwuchs der beiden.

Ist es nicht knuddelig?

 

Übrigens heißt es die Elwetritsche seien aus einer Kreuzung von Elfen und Geflügel entstanden, ein (kleiner) Fehltritt sozusagen.

das Sagen hat (wie auch bei den Menschen) Tritschinchen, seine geliebte Gattin.


Nur ein kurzes Stück geht es durch den Ort und dann stehen wir schon im Wald.

Angeblich sollen diese Höhlen noch genutzt werden.

Immer schön bergauf geht es zu unserem ersten Elwetritsche-Spot, dem Nistplatz am Kuckucksfelsen. Klar, wenn ich schon auf dem Nest sitzen muss, wollte ich auch wenigstens eine schöne Aussicht haben.

 

 

 

 


Wir wandern weiter bergauf und -ab durch den Wald und vorbei an weitere Felsen bis zum nächsten Aussichtspunkt.

Von hier schweift der Blick in die Ferne über eine arttypische Landschaft und bevorzugte Wohngegend der Elwetritsche. Sie lieben lichte Wälder in sonniger Lage mit markanten Felsen. Mit viel Geduld könnte man vielleicht ein paar entdecken.

Elwetritsche sind gesellige Tierchen und kommen gerne zusammen. Einer ihrer Lieblingsversammlungsplätze ist der Römerfelsen. Gut gewählt, denn er ist raubwildgeschützt, echolos und die Weitsicht ist grandios.

Einzig die Menschen, die hier an schönen Tagen in Scharen einfallen, stören ein wenig.

Nachdem meine zwei kleinen Abenteurer ein paar letzte Felsen erobert haben, machen wir uns auf den Rückweg nach Dahn.