Adventsromantik

Der Deidesheimer Weihnachtsmarkt gehört für mich zu den schönsten hier bei uns in der Pfalz und mit der Meinung bin ich sicher nicht alleine. Selbst die Presse hat ihn schon im selben Atemzug wie Heidelberg oder Basel genannt.

 

Was macht ihn jetzt aber so besonders, dass an den vier Adventswochenenden die Leute herbei strömen?

 

 

 

Auch das Speisenangebot kann sich sehen lassen. Zahlreiche Essensstände sorgen dafür, dass auch wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack findet, egal ob deftiger Natur oder eher etwas für die "Süßen“ unter uns. 

 

 

 

 

 

 

Das wirklich schöne an diesem Markt ist aber, dass man hier keine Stände mit Bratpfannen oder Filzpantoffeln (wobei, die gehen ja noch) findet, sondern wirklich geschmackvolles Kunsthandwerk, wie ich es mir auf Weihnachtsmärkten wünsche. Dem einen oder anderen Handwerker darf man bei seiner Arbeit auch gerne über die Schulter schauen.

Ein Grund ist sicher die historische Kulisse der romantischen Weinstadt, aber auch seine Lage. Beginnt er doch direkt hinter dem Bahnhof, so dass man ihn gut mit den Öffentlichen erreichen kann, was es einem ermöglicht auch mal ein Glas Glühwein mehr zu trinken. Der wird übrigens ausschließlich aus Rotweinen der umliegenden Weinberge gebraut.

Zwei Dinge gefallen mir hier besonders. Das sind einmal die liebevollen Dekorationen an alle Ecken und ich meine jetzt nicht ein paar Plastiknikoläuse oder die Weihnachtspyramide, die auf fast jedem Markt zu finden ist. (wobei es davon auch ein paar ganz nette und außergewöhnliche gibt)

Wusstet ihr übrigens, dass das Christuskind in der Krippe auch Besuch von einem Drachen bekam?